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Fragebögen zur Heilpraktiker Psychotherapie Überprüfung
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Übungsklausur 01
Übungsklausur 02
Übungsklausur 03
Übungsklausur 04
Übungsklausur 05
Übungsklausur 06
Übungsklausur 07
Übungsklausur 08
Übungsklausur 09
Übungsklausur 10
Impressum
Übungsklausur 08
01
Einfachauswahl
Welche psychische Störung geht häufig den motorischen Symptomen der
Parkinsonschen Krankheit voraus?
A) Orientierungsstörungen
B) Depressionen
C) Panikattacken
D) Zwangsgedanken
E) Somatisierungsstörungen
02
Aussagenkombination
Welche psychischen Folgen entstehen durch chronischen Alkoholmissbrauch?
1. Impulsivität und Labilität
2. Egoismus und Rücksichtslosigkeit
3. Verminderung des Pflicht- und Verantwortungsgefühls
4. Suizidalität
5. hypochondrische Tendenzen
A) Nur Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
03
Einfachauswahl
Unter Neologismen versteht man:
A) Gedankenkreisen
B) Wortneubildungen
C) sich wiederholende Zwangsgedanken
D) Vorbeireden
E) mit Phantasien ausgefüllte Erinnerungslücken
04
Aussagenkombination
Hinsichtlich der Lebensführung sollten Epileptiker folgende Dinge beachten:
1. möglichst keinen Alkohol trinken
2. einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus einhalten
3. Autofahren ist auch bei schwerer Epilepsie immer möglich
4. Über- und Unterforderung vermeiden
5. regelmäßige Psychotherapie
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
05
Aussagenkombination
Zu den formalen Denkstörungen gehören
1. Denkhemmung
2. Ideenflüchtiges Denken
3. Perseverationen
4. Denksperrung
5. Zerfahrenes, inkohärentes Denken
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
06
Aussagenkombination
Welche der nachfolgend genannten Krankheiten können eine sekundäre organische
Psychose auslösen?
1. Niereninsuffizienz
2. Hyperglykämie
3. Fieber
4. Pankreatitis
5. Pareidolie
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
07
Aussagenkombination
Welche Aussagen über Suizid und Suizidversuche treffen zu?
1. Wer einmal einen Suizidversuch unternommen hat versucht es in der Regel
nicht noch einmal
2. Männer wählen häufiger härtere Methoden wie Erschießen oder Erhängen, als
Frauen
3. Ein Suizidversuch mit Drogen oder Medikamenten lässt anhand der Dosis
nicht zurück schließen auf die Ernsthaftigkeit der Absicht
4. Deutet ein Patient eine Selbsttötungsabsicht an muss dies immer ernst
genommen werden
5. Bei Verdach auf Suizidneigung muss dieses Thema vom Therapeuten direkt
angesprochen werden
A) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
08
Einfachauswahl
Aufgrund bestimmter Merkmale sind einige Gruppen von Patienten besonders
suizidgefährdet. Welche Gruppe gehört nicht hierzu?
A) Frauen mit Kindern im Kleinkindalter
B) endogen Depressive
C) Schizophrene
D) alte, vereinsamte Männer
E) Alkoholsüchtige
09
Aussagenkombination
Psychotische Störungen sind
1. Veränderungen der Wahrnehmung, des Denkens, Wollens und Handelns
2. Veränderungen im Ich-Erleben, der Empfindung und Emotionalität
3. treten meist erstmalig im frühen Erwachsenenalter auf
4. die körperlichen Ursachen sind bekannt
5. erste Anzeichen dieser Veränderungen sind, Stimmungsschwankungen und
verminderte Leistungsfähigkeit oder ein Rückzug aus dem gewohnten Alltagsleben
A) Nur Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
10
Aussagenkombination
Was unterscheidet eine Depression von einer traurigen Gemütsstimmung?
1. Es gibt keine Unterschiede, da bei beiden ein Gefühl von Traurigkeit
vorhanden ist
2. Die Dauer, eine Depression hält mindestens zwei Wochen oder länger an
3. Die durchgängige traurige Verstimmung der Depression, schlechte Laune
kommt und geht
4. die Alltagsbeeinträchtigung, durch die Antriebsminderung und die emotionale
Verstimmung können oft alltägliche Verrichtungen nicht mehr erledigt werden
5. Oft zeigen sich zusätzliche somatische Syndrome wie Druckgefühle auf der
Brust, Schwindel, Appetitverlust etc.
A) Nur Aussage 1 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
11
Aussagenkombination
Welche Symptome sind typisch für Patienten die eine HIV-bedingte Demenz haben?
1. Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
2. Verlangsamung von Auffassung und Reagibilität
3. Verlust von Initiative und Antrieb
4. Symptome treten erst nach dem 65. Lebensjahr auf
5. dauernde Antriebssteigerung
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, und 3 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
12
Aussagenkombination
Welche Aussagen zur Intelligenzminderung treffen zu?
1. Zustand von verzögerter oder unvollständiger Entwicklung der geistigen
Fähigkeiten
2. Leichte Intelligenzminderung, IQ-Bereich von 50-69 (bei Erwachsenen
Intelligenzalter von 9 bis unter 12 Jahren)
3. erstes Auftreten der Symptome im frühen Erwachsenenalter
4. Schweregrad einer Intelligenzminderung wird anhand standardisierter
Intelligenztests festgestellt
5. Intellektuelle Fähigkeiten und soziale Anpassung können sich, wenn auch nur
in geringem Maße, durch Übung und Rehabilitation verbessern
A) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3, und 4 sind richtig
13
Einfachauswahl
Ein 40-jähriger Mann hat wiederholt seinen Arbeitsplatz durch Alkohol verloren.
Beziehungen mit Frauen sind sehr schnell durch seine Aggressivität und
Rücksichtslosigkeit beendet. Er begründet dies damit, dass er immer nur Frauen
treffen würde, die alles falsch machen würden und ihn somit zum Trinken und zur
Gewalt reizen würden. Welche Persönlichkeitsstörung ist am wahrscheinlichsten?
A) ängstliche Persönlichkeitsstörung
B) histrionische Persönlichkeitsstörung
C) narzißtische Persönlichkeitsstörung
D) anankastische Persönlichkeitsstörung
E) dissoziale Persönlichkeitsstörung
14
Einfachauswahl
Was zählt nicht zu den charakteristischen Symptomen einer Manie?
A) Ideenflucht
B) Hypersomnie
C) Größenideen
D) Antriebssteigerung
E) psychomotorische Enthemmung
15
Aussagenkombination
Welche Aussagen gehören zum präsuizidalen Syndrom nach Ringel?
1. Einengung der Wertewelt
2. Suizidphantasien
3. Aggressionsumkehr
4. Das präsuizidale Syndrom hat eine Bedeutung in der Abschätzung der
Suizidalität und damit der Vorhersage eines Suizides
5. Das Syndrom umfasst drei Merkmale die nach Ringel regelmäßig einer
Suizidhandlung vorausgehen
A) Nur Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
16
Aussagenkombination
Welche Aussagen zur Polytoxikomanie treffen zu?
1. Mehrfachabhängigkeit bzw. gleichzeitige Abhängigkeit von verschiedenen
Drogen
2. Polytoxikomanien sind typisch für verschiedene psychische Erkrankungen,
allen voran die Borderline-Persönlichkeitsstörung
3. Die Drogen werden gleichzeitig oder abwechselnd, je nach Verfügbarkeit,
eingenommen
4. Absicht der Beschleunigung, Potenzierung, oder Entgegenwirkung des Effekts
anderer Drogen
5. Durch pharmakologische Wechselwirkungen von mehreren Substanzen
können die Risiken höher sein als beim jeweiligen Konsum der einzelnen
Substanzen
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
17
Aussagenkombination
Welches sind die Basisvariablen nach Rogers?
1. Empathie
2. Suggestionen
3. Kongruenz
4. Fokussieren
5. Wertschätzung
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
18
Aussagenkombination
Welche Syndrome sind tiefgreifende Entwicklungsstörungen?
1. frühkindlicher Autismus
2. Rett-Syndrom
3. amnestisches Syndrom
4. Asperger-Syndrom
5. Tourette-Syndrom
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
19
Einfachauswahl
Ein Mädchen tritt nicht auf Plattenfugen des Bürgersteiges, da sie befürchtet, ihrer
Familie würde sonst etwas Schlimmes passieren. Sie weiß, dass die Befürchtungen
unsinnig sind, kann sich aber nicht dagegen wehren. Es handelt sich am
wahrscheinlichsten um:
A) eine Phobie
B) Störung der Impulskontrolle
C) Halluzinationen
D) Polyneuropathie
E) Zwangshandlungen
20
Aussagenkombination
Welche Aussagen zu Persönlichkeitsstörungen treffen zu?
1. Persönlichkeitsstörungen zeichnen sich durch eine extreme Störung des
Beziehungserlebens und des Sozialverhaltens oder eines von beiden aus
2. der Verlauf ist chronisch und beginnt schon in der Jugend
3. der Patient hat Charaktereigenschaften bzw. -ausprägungen, die in Intensität,
Dauer und Inhalt deutlich von der Norm abweichen
4. Die Therapiemotivation dieser Patienten ist eher gering und die Therapien
gestalten sich oftmals als recht schwierig
5. Es gibt eine psychopharmakologische Standardtherapie der
Persönlichkeitsstörung
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
21
Aussagenkombination
Beim frühkindlichen Autismus vom Kannertyp sind folgende Symptome typisch:
1. Veränderungsängste
2. Überdurchschnittliche Intelligenz
3. Legasthenie
4. Sprachentwicklungsverzögerung
5. Selbstbezogenheit
A) Nur Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
22
Aussagenkombination
Was gilt hinsichtlich der Zwangsunterbringung:
1. Der Heilpraktiker (Psychotherapie) kann Patienten im Notfall einweisen
2. Zusätzlich zum Vorliegen einer psychischen Erkrankung muss eine
unmittelbare Eigen- und oder Fremdgefährdung vorliegen, die anders nicht behoben
werden kann
3. die einzelnen Bundesländer haben unterschiedliche Gesetze
4. ein Facharzt für Psychiatrie muss den Patienten begutachten und schreibt
dann die Einweisung
5. Die maximale Dauer der Zwangsunterbringung beträgt sechs Wochen
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
23
Einfachauswahl
Stottern als pathologisches Phänomen
A) wird familiär dominant vererbt
B) ist immer Folge einer frühkindlichen Hirnschädigung
C) heilt unbehandelt in der Pubertät aus
D) tritt frühestens nach dem neunten Lebensjahr auf
E) kommt bei Jungen häufiger vor, als bei Mädchen
24
Aussagenkombination
Welche Aussagen zum autogenen Training treffen zu?
1. Bei Schizophrenie und schwerer geistiger Behinderung ist autogenes Training
kontraindiziert
2. Bewährt hat sich das autogene Training bei Patienten mit Herzbeschwerden
und Alkoholikern
3. Es geht beim autogenen Training um innere Sammlung, um den Kontakt zu
sich selber
4. oft wird das autogene Training in Droschkenkutscher-Haltung durchgeführt
5. es sind suggestive Element wie z.B. Wärmegefühle enthalten
A) Nur Aussage 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
25
Aussagenkombination
Mögliche Folgen frühkindlicher Hirnschädigung können sein:
1. schwere Intelligenzminderung
2. geringe emotionale Belastbarkeit
3. Inselbegabungen
4. Aufmerksamkeitsschwäche
5. Verhaltens- und Kontaktstörungen
A) Nur Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
26
Aussagenkombination
Akoasmen können vorkommen bei:
1. Diabetes mellitus
2. Alkoholhalluzinose
3. Morbus Parkinson
4. Schizophrenie
5. Panikattacken
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
27
Einfachauswahl
Obwohl kein Kontrollverlust vorliegt fehlt diesem Trinktyp nach Jellinek die Fähigkeit
zur Abstinenz:
A) alpha-Typ
B) beta-Typ
C) gamma-Typ
D) delta-Typ
E) epsilon-Typ
28
Aussagenkombination
Typisch für eine Kokainabhängigkeit sind:
1. Antriebssteigerung und Euphorie
2. Psychosen mit Halluzinationen
3. starke Gewichtszunahme
4. starke psychische Abhängigkeit
5. optische Halluzinationen und erhöhte Suggestibilität
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig