Übungsklausur 07

01
Einfachauswahl

Ein Patient, der an Schizophrenie erkrankt ist berichtet, er wäre nachts mehrfach
vom lauten Motorgeräusch startender Autos geweckt worden. Er sagt darüber: „Das
ist ein Test, die wollen mich prüfen, wie ich darauf reagiere!“
Am ehesten handelt es sich bei diesem psychopathologischen Phänomen um:
A) Wahnstimmung
B) Wahnwahrnehmung
C) Parathymie
D) Zwangsgedanken
E) Pseudohalluzination

02
Einfachauswahl

Eine Zoenästhesie im Rahmen einer Schizophrenie zeichnet sich aus durch:
A) Gedankeneingebungen und Gedankenentzug
B) komplexe visuelle Halluzinationen
C) unangenehme Leibgefühlsstörungen
D) chronische Affektstörungen
E) Stimmenhören in Form von Rede und Gegenrede

03
Aussagenkombination

Bei welchen Medikamentengruppen ist bei längerer Einnahme mit einer Abhängigkeitsentwicklung zu rechnen?

1. Schlafmittel

2. Schmerzmittel vom Opiattyp

3. Antidepressiva

4. Beruhigungsmittel

5. Hustenstiller mit Codein
A) Nur Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

04
Aussagenkombination

Welche Aussagen zu Benzodiazepinen treffen zu?

1. Lösen auf pharmakologischem Weg Angst und Spannung

2. Je nach Tageszeit und Dosis wirken sie schlafanstoßend

3. An Nebenwirkungen sind u. a. zu beobachten: Müdigkeit und Gang- und
Bewegungsunsicherheit

4. Bei längerer Behandlung, sogar unmittelbar nach Behandlungsbeginn kann es
zu „paradoxen Reaktionen“ mit Erregungszuständen, Agitiertheit, Wut, und
Schlaflosigkeit kommen

5. ein Abhängigkeitspotential ist nicht bekannt
A) Nur Aussage 1 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

05
Einfachauswahl

Für die Panikstörung trifft zu:
A) Verhaltenstherapeutische Maßnahmen kommen nicht in Betracht
B) Die Störung sollte aufgrund der hohen Suizidgefahr immer stationär behandelt werden
C) Eine Langzeittherapie mit Benzodiazepinen ist in den meisten Fällen erforderlich
D) Panikattacken gehen meist mit dem Gefühl des Kontrollverlustes einher
E) Panicattacken werden meist durch Halluzinationen ausgelöst

06
Aussagenkombination

Welche der folgenden Gesetze muss der Heilpraktiker für Psychotherapie beachten?

1. Arzneimittelgesetz

2. Infektionsschutzgesetz

3. Heilpraktikergesetz

4. Gesetz zur Bekämpfung von Geschlechtskrankheiten

5. PsychKG
A) Nur Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

07
Einfachauswahl

Was ist dem Heilpraktiker für Psychotherapie nicht verboten?
A) Ausübung der Heilkunde im Umherziehen
B) Ausübung der Zahnheilkunde
C) Ausstellung amtlicher Bescheinigungen (Totenschein)
D) Anwendung erlernter psychotherapeutischer Verfahren
E) Untersuchung und Behandlung von Geschlechtskrankheiten

08
Aussagenkombination

Was besagt das Heilpraktikergesetz?

1. Wer die Heilkunde, ohne als Arzt bestallt zu sein, ausüben will, bedarf dazu
der Erlaubnis

2. Ausübung der Heilkunde im Sinne dieses Gesetzes ist jede berufs- oder
gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung
von Krankheiten, Leiden und Körperschäden beim Menschen, auch wenn sie im
Dienste von anderen ausgeübt wird

3. Wer die Heilkunde ausüben will, erhält die Erlaubnis nach Maßgabe der
Durchführungsbestimmungen; er führt die Berufsbezeichnung “Heilpraktiker.”

4. Die Ausübung der Heilkunde liegt auch vor bei Bagatellartigen
Heilmaßnahmen, die normalerweise jedermann durchführt

5. Die Erlaubnis nach § 1 berechtigt nicht zur Ausübung der Heilkunde im
Umherziehen
A) Nur Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

09
Einfachauswahl

Welche Aussage zur Schweigepflicht ist falsch?
A) Gegenüber Krankenkassen besteht keine Schweigepflicht
B) Eine strafrechtliche Schweigepflicht gibt es nicht
C) Eine vollkommene Schweigepflicht hat lediglich ein Pfarrer /Priester aufgrund des Beichtgeheimnisses
D) Im Gegensatz zum Arzt hat der HP kein Zeugnisverweigerungsrecht über beruflich anvertraute Tatsachen vor Gericht gemäß §53 der Strafprozessordnung
E) Heilpraktiker unterliegen der zivilrechtlichen Schweigepflicht aufgrund des Behandlungsvertrages nach BGB und der Berufsverordnung für Heilpraktiker

10
Aussagenkombination

Welche Wahnthemen treten vorwiegend bei der endogenen Depression auf?

1. Liebeswahn

2. Verfolgungswahn

3. Erlöserwahn

4. Verarmungswahn

5. Versündigungswahn
A) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

11
Einfachauswahl

Welches der unten aufgeführten Krankheitsbilder ist überwiegend psychogen
bedingt
A) Morbus Parkinson
B) Alzheimer Demenz
C) Meningitis
D) Chorea Huntington
E) Somatisierungsstörung

12
Aussagenkombination

Welche Symptome sind typisch für die Parkinsonsche Krankheit?

1. Im Frühstadium unspezifische Symptome wie einseitige, schmerzhafte
Muskelverspannungen, Müdigkeit, Unruhe, depressive Verstimmungen, plötzliche
Schweißausbrüche

2. Die Handschrift wird frühzeitig kleiner und schlechter leserlich

3. Bewegungsverlangsamung (Akinese)

4. ausgeprägte Muskelsteifigkeit

5. häufigstes Begleitsymptom: Depressionen
A) Alle Aussagen sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig

13
Aussagenkombination

Welche Aussagen zu Angststörungen sind richtig?

1. Panikattacken sind Angstanfälle, die ohne erkennbare äußere Ursachen
auftreten

2. Bei Phobien beziehen sich die Ängste auf Objekte, Tiere oder Situationen die
im allgemeinen ungefährlich sind

3. Bei der generalisierten Angst handelt es sich um lang anhaltende Angst, die
nicht nur auf bestimmte Situationen oder Objekte begrenzt ist

4. Ohne Therapie wird die Angststörung oft chronisch. Es kommt zum sozialen
Rückzug sowie häufig zu Medikamenten-, Drogen- oder Alkoholmissbrauch

5. Da Angst meist mit einer hohen Anspannung verbunden ist, ist es in der
Behandlung der Angststörung besonders effektiv, wenn der Betroffene lernt, sich
bewusst zu entspannen
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

14
Einfachauswahl

Zu den psychischen Erkrankungen gehört nicht:
A) Zwangserkrankung
B) Demenz
C) Panikstörung
D) Posttraumatische Belastungsstörung
E) Trennungsangst

15
Aussagenkombination

Welche Aussagen zur Posttraumatischen Belastungsstörung treffen zu?

1. Eine posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) ist eine zeitlich verzögerte
Reaktion auf ein traumatisches Erlebnis

2. traumatische Erlebnisse können zum Beispiel sexueller Missbrauch,
Naturkatastrophen oder erleben schwerer körperlicher Gewalt sein

3. Betroffene durchleben das traumatische Ereignis immer wieder, zum Beispiel
durch lebhafte Erinnerungen oder Albträume

4. Symptome treten in der Regel mit einer Verzögerung von einigen Wochen bis
hin zu mehreren Monaten oder sogar Jahren nach dem traumatischen Erlebnis auf

5. als einzige Therapie kommen hier Medikamente in Betracht
A) Nur Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

16
Einfachauswahl

Welche Aussage zur Demenz trifft nicht zu?
A) Der Begriff Demenz steht für eine große Gruppe ungleichartiger Erkrankungen, bei denen das Gedächtnis und die Denkfähigkeit immer schlechter werden
B) Die häufigste Form von Demenz ist die Alzheimer-Krankheit
C) es gibt viele Ursachen für eine Demenz, z.B. Aids, Alkoholismus, Stoffwechselerkrankungen, Arteriosklerose u.ä.
D) eine Demenz kann medikamentös behandelt und geheilt werden
E) das Kurzzeitgedächtnis ist früh beeinträchtigt, die Erinnerung an Vertrautes und früher Erlerntes verliert sich erst in späten Krankheitsstadien. Zusätzlich: Störungen der Orientierung, der Sprache, der Auffassung und der Gefühlskontrolle

17
Aussagenkombination

Welche Aussagen zur Anorexia nervosa treffen zu?

1. Es liegt meist Unterernährung unterschiedlichen Schweregrades vor, die
sekundär zu endokrinen und metabolischen Veränderungen und zu körperlichen
Funktionsstörungen führt

2. Die Anorexia ist durch einen absichtlich selbst herbeigeführten oder
aufrechterhaltenen Gewichtsverlust charakterisiert

3. Am häufigsten ist die Störung bei heranwachsenden Mädchen und jungen
Frauen

4. Angst vor einem dicken Körper und einer schlaffen Körperform besteht als
tiefverwurzelte überwertige Idee

5. eingeschränkte Nahrungsauswahl, übertriebene körperliche Aktivitäten,
selbstinduziertes Erbrechen und Abführen und der Gebrauch von Appetitzüglern und
Diuretika sind typisch
A) Nur die Aussagen 1, 2 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

18
Einfachauswahl

Für die Prognose der Schizophrenie ungünstig ist ein:
A) akutes Einsetzen der Psychose
B) ein nachweisbarer Auslöser
C) spät einsetzende Therapie
D) eine starke Beteiligung affektiver Anteile
E) früh einsetzende adäquate Therapie

19
Aussagenkombination

Welche Aussagen über den Wahn treffen zu?

1. ein Wahneinfall entsteht ohne vorherige Sinneswahrnehmung aus der
Phantasie heraus

2. Wahninhalte werden mitbestimmt durch die Lebensgeschichte sowie durch
psychische und soziale Faktoren

3. Wahnpatienten sind oft triebstark mit einer übermäßigen Triebhemmung und
neigen dazu, sich zu isolieren

4. Wahnpatienten meinen ihre Schwierigkeiten sind von außen geleitet und
meistens von bestimmten Personen verursacht

5. Wahneinfälle sind häufig bei: Schizophrenien, endogenen Depressionen,
Vergiftungen mit psychotropen Substanzen
A) Nur Aussage 5 ist richtig
B) Alle Aussagen sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 sind richtig

20
Aussagenkombination

Ursachen und Symptome des Schlaganfalls können sein:

1. Den Hauptgrund für den Verschluss von Gefäßen stellt die Arteriosklerose
dar. Hierbei bilden sich im Lauf der Zeit Plaques aus Fettablagerungen, welche die
Gefäße verengen oder sogar verschließen

2. Bei Embolien werden Blutgefäße (meist Arterien) durch Zellansammlungen
verschlossen. Ein so genannter Embolus (Gefäßpfropf) wird durch den Blutstrom in
ein enges Blutgefäß gespült und verschließt es somit

3. Hirnblutung: es kommt zur Ruptur einer Hirnarterie – oft bei vorbestehendem
Hochdruck, Arteriosklerose oder einer krankhaften Ausweitung der Hirngefäße
(Aneurysma)

4. einseitige Sehstörungen, sensible Störungen auf einer Seite des Körpers bis
hin zu halbseitigen Lähmungen (Hemiplegie)

5. motorische Störungen ein- oder beidseits, Sprach- oder
Bewusstseinsstörungen, Schwindel und Verwirrtheit
A) Nur Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

21
Einfachauswahl

Welcher Begriff gehört nicht zur Schizophrenie?
A) Autismus
B) Befehlsautomatismen
C) Residualzustand
D) Bewußtlosigkeit
E) Stimmenhören

22
Aussagenkombination

Diagnostisch bedeutsam sind folgende Symptome der Bulimia nervosa:

1. wiederholt auftretende Essanfälle

2. Körperschemastörung

3. selbstinduziertes Erbrechen

4. Durch das Erbrechen entwickelt sich häufig Karies, außerdem entstehen
Schwielen an den Fingern

5. Mangel an Selbstwertgefühl und sozialer Rückzug
A) Nur Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

23
Aussagenkombination

Lues (Syphilis) zeigt in den unterschiedlichen Stadien folgende Symptome:

1. Primäre Syphilis: ein schmerzloses, hartes Knötchen an der Eintrittsstelle.
Dieses zeigt eine ringförmige Verhärtung und verändert sich rasch zu einem
Geschwür heilt nach vier bis sechs Wochen auch ohne Behandlung ab

2. Sekundäre Syphilis: verschiedene Haut- und Schleimhautveränderungen.
Erreger breiten sich über Lymphbahnen und Blut im ganzen Körper aus. Typisch:
allgemeine Schwellung der Lymphknoten. Fieber , Appetitlosigkeit,
Rachenentzündung, Gewichtsverlust, Kopf-, Muskel- und Gelenkschmerzen,
Sehverschlechterung mit Doppelbildern und Schwindel

3. Tertiäre Syphilis: Jahre später. Erreger befallen die Organe, zerstören
Muskeln und Haut. Sowohl Herz-Kreislauf-System als auch Knochen können
betroffen sein, zahlreiche neurologische und psychische Ausfälle und
Veränderungen möglich.

4. Quartäre Syphilis: Zerstörung der Hirnsubstanz mit Erinnerungsverlust,
Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, motorischen Ausfällen der mimischen Muskulatur,
Lähmung der Arme und/oder Beine, Halbseitenlähmung, Verminderung der
Hirnleistung und Störungen der Sinne, manisch-depressive Zustände mit
Halluzinationen

5. Nach 25 bis 30 Jahren entsteht als Endstadium die so genannte Tabes
dorsalis mit Zerstörung der Nervenscheiden, Nervenwurzeln und Nervenknoten
A) Alle Aussagen sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 3 und 5 sind richtig

24
Aussagenkombination

Die extrapyramidalen Bewegungsstörungen manifestieren sich in unterschiedlicher
Ausprägung:

1. Frühdyskinesien mit Verkrampfung der mimischen Muskulatur, Zungen- und
Schlundmuskulatur sowie in Bewegungsstörungen von Hals und Armen

2. (irreversiblen) Spätdyskinesien mit stereotypen Kau- und
Schmatzbewegungen, auch Extremitäten und Rumpfmuskulatur können betroffen
sein, tritt erst nach langer Neuroleptikaeinnahme auf

3. Akathisie, nicht willentlich beeinflussbare motorische Unhruhe, es ist
unmöglich Sitzen zu bleiben

4. generalisierte Krampfanfälle, der ganze Körper verkrampft und der Betroffene
verliert in der Regel das Bewußtsein

5. Neuroleptikum-Parkinsoid, mit erhöhtem Muskeltonus (Rigor), Zittern (Tremor)
und Bewegungseinschränkung, Starre der Mimik, kleinschrittiger Gang (Akinese)
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

25
Einfachauswahl

Welche Aussage zum Wahn trifft nicht zu?
A) Jede Wahnerkrankung kann gefährlich sein
B) Es steckt eine enorme psychische Kraft hinter dem Wahn
C) Wahnthemen erschließen sich oft aus der Lebensgeschichte des Erkrankten
D) Der Wahn gehört zu den formalen Denkstörungen
E) Der Heilpraktiker (Psychotherapie) behandelt Wahnkranke nicht

26
Aussagenkombination

Welche psychischen Störungen würden Sie nicht behandeln?

1. Alle Psychosen, exogen sowie endogen

2. akute Suizidalität, hier muss dafür gesorgt werden, dass der Patient vor sich
selber geschützt wird

3. organische Erkrankungen, die mit psychischen Störungen einhergehen

4. Der Psychotherapie sind im Rahmen der Sorgfaltspflicht Grenzen gesetzt

5. Der Heilpraktiker (Psychotherapie) kann höchstens begleitend – nach einem
Schub in der symptomfreien Phase- behandeln, immer erst nach Rücksprache mit
dem behandelnden Arzt
A) Alle Aussagen sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Nur die Aussagen 3, 4 und 5 sind richtig

27
Aussagenkombination

Beschreiben Sie die Symptome der Hebephrenie

1. Ist gekennzeichnet durch Symptomtrias: Affektstörung, Denkstörung,
Aktivitätsstörung

2. Diagnose ist schwierig, da kaum Symptome 1. und 2. Ranges auftreten

3. setzt typischerweise mit Beginn der Pubertät ein

4. Beginn ist meist akut, Prognose schlecht

5. heilt unbehandelt innerhalb weniger Monate vollständig aus
A) Nur Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig

28
Aussagenkombination

Bei der Schizophrenie sind nicht gestört:

1. Bewußtsein

2. Denken

3. Affektivität

4. Gedächtnis

5. Orientierung
A) Nur Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig