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Fragebögen zur Heilpraktiker Psychotherapie Überprüfung
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Übungsklausur 01
Übungsklausur 02
Übungsklausur 03
Übungsklausur 04
Übungsklausur 05
Übungsklausur 06
Übungsklausur 07
Übungsklausur 08
Übungsklausur 09
Übungsklausur 10
Impressum
Übungsklausur 05
01
Einfachauswahl
Als Folge einer Suchterkrankung tritt welches Symptom nicht auf?
A) Stimmungsschwankungen
B) Schuldgefühle
C) soziale Isolation
D) Parathymie
E) Dysphorisches Verhalten
02
Einfachauswahl
Ein Mann bringt seine 48-jährige Ehefrau in Ihre Praxis und berichtet, dass sie sich
seit Tagen zurückziehe und kaum noch mit ihm und den Kindern sprechen würde.
Sie sei schon wegen Depressionen behandelt worden und hätte Medikamente
bekommen. Nun habe er einen größeren Tablettenvorrat gefunden. Er mache sich
Sorgen, weil seine Frau schon einen Selbstmordversuch unternommen hätte.
Wie gehen Sie vor?
A) Ich spreche mit der Patientin und bitte Sie, mir die Tabletten auszuhändigen
B) Ich bitte den Ehemann seine Frau in eine Klinik zu bringen, da ich hier ambulant nicht weiterhelfen kann
C) Ich spreche mit der Patientin, ob sie eigenmächtig die Medikamente abgesetzt hat und weise sie daraufhin, dass sie mit der Einnahme der Medikamente sofort wieder beginnen muss
D) Rückzug und Isolation sind typische Symptome einer Depression, deshalb biete ich eine ambulante Psychotherapie an
E) Ich spreche mit der Patientin und sorge für eine stationäre Aufnahme, wenn nötig auch gegen ihren Willen, da hier mit hoher Wahrscheinlichkeit eine akute Suizidalität vorliegt
03
Aussagenkombination
Welche Aussagen zum Verhalten eines Wahnkranken sind richtig?
1. Wahnkranke zeigen kein auffälliges Verhalten
2. Es kann zu Suizidversuchen kommen, um dem wahnhaft befürchteten
Schicksal zu entkommen
3. Zum eigenen Schutz neigen Wahnkranke verstärkt zu Gewalttaten
4. Auffällige Verhaltensweisen von Wahnkranken sind durch das Wahnerleben
bedingt
5. Ein Verfolgungswahn führt häufig dazu, dass Wahnkranke Schutz bei der
Polizei suchen
A) Nur die Aussagen 2, 4 und 5 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 4 und 5 sind richtig
D) Nur Aussagen 1 und 2 sind richtig
E) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
04
Aussagenkombination
Zu den Humanistischen Therapieverfahren gehören:
1. Transaktionsanalyse
2. Psychoanalyse
3. Gestalttherapie
4. Hypnose
5. Klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3, und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
05
Einfachauswahl
Zu den Ich-Störungen zählt nicht:
A) Derealisation/Depersonalisation
B) Gedankenentzug
C) Gedankensperrung
D) Autismus
E) Beeinflussungserlebnisse
06
Aussagenkombination
Für die Alzheimer-Erkrankung gilt nicht:
1. eine primär degenerative zerebrale Erkrankung
2. entwickelt sich stetig über einen Zeitraum von mehreren Jahren
3. plötzlicher Beginn
4. Hauptmerkmal sind Gedächtnisstörungen
5. wird autosomal dominant vererbt
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
07
Aussagenkombination
Für die organische Persönlichkeitsveränderung gilt:
1. kann Folge einer Funktionsstörung des Gehirn sein
2. kommt häufig nach Extrembelastungen vor
3. wird auch Pseudopsychopathie genannt
4. tritt beim Frontalhirnsyndrom auf
5. muss abgegrenzt werden von Andauernder Persönlichkeitsveränderung nach
psychiatrischer Erkrankung
A) Nur Aussage 3 ist richtig
B) Nur die Aussagen 4 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3, und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
08
Einfachauswahl
Zu den Schizophrenen Störungen zählt nicht:
A) Paranoide Schizophrenie
B) Katatone Schizophrenie
C) Hebephrene Schizophrenie
D) Schizophrenia Simplex
E) Schizoide Persönlichkeitsstörung
09
Aussagenkombination
Hyperkinetische Störungen des Kindesalters sind charakterisiert durch:
1. einen frühen Beginn, meist in den ersten fünf Lebensjahren
2. Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen, die einen kognitiven Einsatz verlangen
3. desorganisierte, mangelhaft regulierte und überschießende Aktivität
4. Tendenz von einer Aktivität zur anderen zu wechseln
5. verschiedene andere Auffälligkeiten können zusätzlich vorliegen
A) Nur Aussage 2 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 5 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 3, und 4 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
10
Einfachauswahl
Zu den Störungen des Kindes und Jugendalters zählt nicht:
A) nichtorganische Enuresis
B) Abhängigkeitssyndrom
C) stereotype Bewegungsstörungen
D) Pica
E) Trennungsangst
11
Aussagenkombination
Psychotische Störungen, die während oder nach dem Substanzgebrauch auftreten,
aber nicht durch eine akute Intoxikation erklärt werden können und auch nicht Teil
eines Entzugssyndroms sind, können sein:
1. Alkoholhalluzinose
2. Alkoholische Paranoia
3. Alkoholischer Eifersuchtswahn
4. Amnestisches Syndrom
5. Residualzustand
A) Nur Aussage 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
12
Aussagenkombination
Typisch für ein Abhängigkeitssyndrom ist:
1. ein starker Wunsch die Substanz zu konsumieren
2. Schwierigkeiten den Konsum zu kontrollieren
3. anhaltender Substanzgebrauch trotz schädlicher Folgen
4. Toleranzentwicklung
5. Substanzgebrauch hat Vorrang vor anderen Aktivitäten und Verpflichtungen
A) Nur Aussage 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
13
Aussagenkombination
Als klinische Zustandsbilder bei psychischen und Verhaltensstörungen durch
psychotrope Substanzen kommen in Betracht:
1. akute Intoxikation (Rausch)
2. Abhängigkeitssyndrom
3. Entzugssyndrom
4. Amnestisches Syndrom
5. organische Persönlichkeitsstörung
A) Nur Aussage 1 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
14
Aussagenkombination
Für die Intelligenzstörungen gilt:
1. der Schweregrad einer Intelligenzstörung wird anhand standardisierter
Intelligenztests festgestellt
2. Zustand von verzögerter oder unvollständiger Entwicklung der geistigen
Fähigkeiten
3. besonders beeinträchtigt sind Fertigkeiten, die sich in der Entwicklungsperiode
manifestieren und die zum Intelligenzniveau beitragen, wie Kognition, Sprache,
motorische und soziale Fähigkeiten
4. eine frühzeitige psychotherapeutische Behandlung kann eine deutliche
Verbesserung des Störungsbildes bedingen
5. Eine Intelligenzstörung kann allein oder zusammen mit jeder anderen
psychischen oder körperlichen Störung auftreten
A) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
B) Nur die Aussagen 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
15
Aussagenkombination
Hauptsymptome affektiver Störungen sind:
1. Veränderung der Stimmung oder der Affektivität
2. entweder Depressionen oder gehobene Stimmungslage
3. der Stimmungswechsel wird meist von einer Veränderung des allgemeinen
Aktivitätsniveaus begleitet
4. der Beginn der einzelnen Episoden ist oft mit belastenden Ereignissen oder
Situationen in Zusammenhang zu bringen
5. die meisten dieser Störungen neigen zu Rückfällen
A) Alle Aussagen sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Nur Aussage 5 ist richtig
16
Aussagenkombination
Typische Symptome nach Drogeneinnahme im akuten Rausch können sein:
1. Bewußtseinsstörungen
2. Wahrnehmungsstörungen
3. veränderte Affektivität
4. Stupor
5. Delir
A) Nur Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
17
Aussagenkombination
Eine Hypomanie zeichnet sich aus durch:
1. Stimmung ist situationsinadäquat gehoben und kann zwischen sorgloser Heiterkeit und fast unkontrollierbarer Erregung schwanken
2. gesteigerten Antrieb und Aktivität
3. Gesteigerte Geselligkeit, Gesprächigkeit
4. anhaltende, leicht gehobene Stimmung
5. Verlust normaler sozialer Hemmungen kann zu einem leichtsinnigen, rücksichtslosen oder in Bezug auf die Umstände unpassenden und persönlichkeitsfremden Verhalten führen
A) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
18
Aussagenkombination
Für die Therapie von Patienten mit bipolaren Störungen kommen folgende
Medikamente in Betracht:
1. Phasanprophylaktika
2. Antidepressiva
3. Beruhigungsmittel
4. Neuroleptika
5. Elektrokrampftherapie
A) Nur Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
19
Aussagenkombination
Zu den phobischen Störungen nach ICD-10 gehören:
1. Agoraphobie
2. soziale Phobie
3. Dysmorphophobie
4. Klaustrophobie
5. Nosophobie
A) Nur Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
20
Aussagenkombination
Welche der folgenden Aussagen für den Umgang mit suizidgefährdeten Patienten
treffen zu?
1. Suizidankündigungen müssen immer ernst genommen werden
2. Patienten, die über Suizid sprechen wollen bloß Aufmerksamkeit und tun sich
in der Regel nichts an
3. die Einnahme von Medikamenten sollte bei akut suizidgefährdeten Patienten
unter Aufsicht erfolgen
4. ein Anti-Suizid-Vertrag kann ein hilfreiches therapeutisches Mittel sein
5. die Nachfrage nach Suizid-Gedanken bringt Patienten erst auf die Idee Suizid
zu begehen
A) Nur die Aussagen 1, 3 und 4 sind richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
21
Einfachauswahl
Zu den inhaltlichen Denkstörungen gehört:
A) Gedankenabreißen
B) dialogisierende Stimmen
C) Akoasmen
D) Fixierung
E) primärer Wahn
22
Aussagenkombination
Welche Aussagen zur generalisierten Angststörung treffen zu?
1. Angst ist generalisiert und anhaltend
2. Angst ist nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt
3. Häufig wird die Befürchtung geäußert, der Patient selbst oder ein Angehöriger
könnten demnächst erkranken oder einen Unfall haben
4. Angst wird als "frei flottierend" beschrieben
5. Beschwerden wie ständige Nervosität, Zittern, Muskelspannung, Schwitzen,
Benommenheit, Herzklopfen, Schwindelgefühle oder Oberbauchbeschwerden
gehören zu diesem Bild
A) Nur Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
23
Einfachauswahl
Welches Symptom ist typisch für eine depressive Episode?
A) verminderter Antrieb
B) Ideenflucht
C) Ich-Störungen
D) Gedächtnisstörungen
E) vermindertes Schlafbedürfnis
24
Aussagenkombination
Welche der folgenden Aussagen zur Bulimia nervosa treffen zu?
1. Patientinnen mit Bulimia nervosa sieht man die Krankheit oft nicht an
2. es werden große Mengen Essen zu sich genommen und anschließend
erbrochen
3. häufig entwickelt sich um Verlauf der Erkrankung eine Depression
4. aus einer Anorexia nervosa entwickelt sich oft eine Bulimia nervosa
5. untergewichtige Frauen sind am häufigsten betroffen
A) Nur Aussage 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 3 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 4 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
25
Einfachauswahl
Welche der folgenden Aussagen zur Anpassungsstörung trifft zu?
A) auslösendes Ereignis ist meist eine lebensbedrohliche Situation
B) als Folge kann sich eine Persönlichkeitsstörung entwickeln
C) die Symptome halten meist nicht länger als 6 Monate an
D) am häufigsten erkranken Menschen nach dem 50. Lebensjahr
E) Wahnsymptome kommen häufig vor
26
Aussagenkombination
Welche Aussagen zur Schizophrenie treffen zu?
1. eine Schizophrenie heilt in der Regel vollständig aus
2. Schizophrenien sind im Allgemeinen durch grundlegende und
charakteristische Störungen von Denken und Wahrnehmung charakterisiert
3. Bewusstseinsklarheit und intellektuelle Fähigkeiten sind in der Regel nicht
beeinträchtigt
4. Verlauf der schizophrenen Störungen kann entweder kontinuierlich episodisch
mit zunehmenden oder stabilen Defiziten sein, oder es können eine oder
mehrere Episoden mit vollständiger oder unvollständiger Remission auftreten
5. durch Drogeneinnahme können schizophrenieähnliche Zustände ausgelöst
werden
A) Nur Aussage 5 ist richtig
B) Nur die Aussagen 2, 3 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
D) Nur die Aussagen 2, 3, 4 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig
27
Einfachauswahl
Bei welcher der folgenden Krankheiten kommt es in der Regel nicht zur Entwicklung
einer Demenz?
A) Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
B) Morbus Parkinson
C) multiple cerebrale Insulte
D) Multiple Sklerose
E) Bipolare Störung
28
Aussagenkombination
Welche Aussagen zur Wernicke-Enzephalopathie treffen zu?
1. Erkrankung des ZNS, ausgelöst durch Thiamin-Mangel
2. Symptomtrias aus: Desorientiertheit, Augenmuskelstörungen und Gangataxie
3. typisch sind Augenmuskelparesen und Nystagmus
4. Therapeutische Basis ist in der Regel Alkoholabstinenz und parenterale Gabe
von hochdosiertem Thiamin
5. unbehandelt verläuft die Erkrankung häufig tödlich
A) Nur Aussage 4 ist richtig
B) Nur die Aussagen 1, 2 und 4 sind richtig
C) Nur die Aussagen 1 und 2 sind richtig
D) Nur die Aussagen 1, 2, 3 und 5 sind richtig
E) Alle Aussagen sind richtig